Suchkameras - CAM / TIC / RD90

Eingesetzt weltweit von den USAR-Such- und Rettungsteams bei schwerwiegenden Naturkatastrophen wie Erdbeben, Stürmen oder Erdrutschen sowie bei schweren Ereignissen im urbanen Umfeld wie Gasexplosionen oder Terroranschlägen ermöglichen Suchkameras (oder auch: Searchcams, SAR-Kameras) die visuelle Positionsbestimmung von Personen, die unter Trümmern verschüttet oder in schwer zugänglichen Räumen eingeschlossen sind.

In der ersten Phase nach einer Katastrophe kommen absolute Spezialisten für die Opfersuche im urbanen Umfeld zum Einsatz. Sie arbeiten beispielsweise mit Suchhunden oder aber mit modernen Ortungsgeräten (z.B. Geostereophone mit seismischen Sensoren oder Bewegungsdetektoren mit UWB-Radarsensor).

Nach der Erfassung und Lokalisierung von Opfern wird die zweite Phase eingeleitet. Dabei wird mit Suchkameras visuell überprüft, ob es sich bei den erkannten Lebenszeichen um einen Menschen handelt. Moderne Kameras sind mit Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet, so dass auch ein Dialog mit dem Opfer und eine Bewertung seines Status sowie seines Hilfebedarfs möglich sind.

Die Suchkameras (auch bezeichnet als endoskopische Kameras, Untersuchungskameras oder Inspektionskameras) stellen also für die Retter ein unverzichtbares Suchmittel dar und werden für ihre Robustheit, Bedienungsfreundlichkeit und Ihre Bildqualität hoch geschätzt.

Der Einsatz dieses hoch wirksamen Ortungsgeräts beschleunigt die Rettung der Opfer und ist zu einem festen Bestandteil aller Einsatzverbände geworden, die mit der Suche und Rettung verschütteter Personen befasst sind.
 

WAS IST EINE SUCHKAMERA?

Eine Suchkamera ist eine Miniaturkamera (die LEADER-Modelle haben einen Durchmesser von 47 mm), die dank ihrer Kompaktheit auch durch kleine Öffnungen wie Risse, Spalten oder Standardbohrungen der Rettungseinheiten von 51 mm hindurchgeführt werden können, um hinter Wände oder in schwer zugängliche Bereiche blicken zu können.

Die Suchkamera wird an ein Bediengerät mit extra-großem Farbdisplay angeschlossen, auf dem dann die Situation in dem untersuchten Bereich in hoher Qualität angezeigt wird. So ist es möglich, ein potenzielles Opfer zu erkennen.

Moderne Suchkameras ermöglichen auch die Kommunikation mit dem Opfer, damit dessen Status, Hilfebedarf und Handlungsmöglichkeiten ermittelt werden können.
 

WIE WIRD EINE SUCHKAMERA EINGESETZT?

Eine Suchkamera soll es den Spezialisten für Such- und Rettungsaufgaben ermöglichen, dorthin zu blicken, wohin der Blick durch Trümmer oder sonstige Hindernisse versperrt ist. Dazu kann sie an zwei Systemen befestigt werden:

  • VERSION MIT AUSZIEHBARER TELESKOPSTANGE (3,5 M) AUS KOHLEFASER:
    Die Suchkameras von LEADER werden meistens in der Version mit ausziehbarer Teleskopstange (max. Länge 3,5 m) eingesetzt (Ortungsgeräte CAM und TIC).

    Mit der Teleskopstange kann die Suchkamera folgende Bereiche untersuchen:

    • Schwer zugängliche, beengte Bereiche: Dazu wird die Kamera durch eine geeignete Öffnung eingeführt.
    • Nicht zugängliche Bereiche in Höhenlagen: Dazu wird die Kamera durch eine geeignete Öffnung eingeführt, etwa durch ein Fenster oder eine Mauerlücke.
    • Bereiche hinter Mauern: Dazu wird die Kamera (Durchmesser 47 mm) durch eine Bohrung geführt (Standard-Bohrungsdurchmesser 51 mm), die vorher von den Einsatzkräften gebohrt wurde. Somit können die Retter einen Blick in den Hohlraum hinter der Mauer werfen, in dem sich möglicherweise ein Opfer befindet.
       
  • VERSION MIT KABELTROMMEL:
    Es sind auch Versionen mit langem Kabel und Aufrollvorrichtung erhältlich (Ortungsgerät CAM, TIC und RD90 mit Option Kabeltrommel 90 m oder 180 m).
    Mit einer Kabellänge von 90 m oder 180 m (2 x 90 m), kann die Suchkamera auch sehr tief liegende Bereiche untersuchen wie etwa Spalten, Kellerräume, Kanäle oder tiefe Brunnen, die entweder sehr feucht sind oder unter Wasser liegen.

 

3 KOMPLEMENTÄRE SUCHKAMERAS FÜR DIVERSE EINSATZBEREICHE!

 

 

/ ! \ Hinweis: Die Kameras können natürlich auch für andere Anwendungen genutzt werden wie beispielsweise die Inspektion von Kabelkanälen, Schornsteinen oder Hohlräumen, zur Überwachung und Wartung technischer Anlagen, zur Inspektion von Ladungen (Zoll) oder archäologische Ausgrabungen. / ! \

 

ZUSATZGERÄT CAM: FARB-SUCHKAMERA FÜR DIE VISUELLE OPFERSUCHE UND -KOMMUNIKATION

  • ANWENDUNGEN:
    Die Farb-Suchkamera CAM wurde entwickelt, um schwer zugängliche und/oder beengte Bereiche visuell untersuchen zu können.

    Nach der Lokalisierung des Opfers ist es damit auch möglich, über das in den Kamerakopf integrierte Mikrofon und den Lautsprecher mit dem Opfer zu kommunizieren und dessen Hilfeniveau zu ermitteln.
     

  • EIGENSCHAFTEN:
    • EIN SPEZIELL FÜR HERAUSFORDERNDE UMGEBUNGEN ENTWICKELTER KAMERAKOPF:
      Die robuste Gelenklagerung des Kamerakopfes verfügt über eine Stoßdämpfung, die Kameralinse wird durch ein kratzfestes Saphirglas geschützt.
      Durch das Anbringen spezieller Verschlussstopfen wird der Kamerakopf bis 2 Meter wasserdicht, somit können auch feuchte oder unter Wasser liegende Bereiche untersucht werden.
       
    • MODERNER KAMERAKOPF FÜR SCHNELLE UND EFFEKTIVE SUCHDURCHFÜHRUNG:
      Der Kamerakopf ist beweglich und hat einen Schwenkbereich von 170° (85° nach links, 85° nach rechts), das Gesamtsichtfeld beträgt also 260°. Die Retter erhalten somit quasi sofort einen Gesamtüberblick über den untersuchten Bereich.
      Vorne am Kamerakopf sind 6 leuchtstarke LED angebracht (die Leuchtstärke ist in 8 Stufen regelbar), die den zu untersuchenden Bereich optimal ausleuchten und einen guten Überblick über die Situation ermöglichen. Ebenfalls in den Kamerakopf integriert sind das Mikrofon und der Lautsprecher, wodurch eine aussagekräftige Kommunikation mit dem Opfer sowie die Ermittlung seines Hilfebedarfs ermöglicht wird.
       
    • BEFESTIGUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE FARB-SUCHKAMERA (CAM)
      Der Farbkamerakopf CAM kann je nach Einsatzprofil an mehreren Träger-Optionen befestigt werden:
      • Ausfahrbare Teleskopstange mit 3,7 m Länge (1,2 m eingefahren): Die Stange ist aus Kohlefaser gefertigt und damit nicht nur ultraleicht (1,7 kg ohne Kamera), sondern auch ausgesprochen robust!
      • Kabel (25 m)
      • Kabel (90 m auf Trommel): Dieses Kabel eignet sich vor allem für die Untersuchung etwa von tiefen Brunnen oder Spalten sowie von sonstigen schwer zugänglichen Bereichen.
      • Zwei Kabel (90 m auf Trommeln) für eine Gesamtlänge von 180 m: Für den Einsatz in großen Tiefen oder bei Szenarien, die eine besonders große Reichweite erfordern.
         
    • KOMPATIBLE BEDIENGERÄTE
      Die Farb-Suchkamera CAM für die Suche nach verschütteten Personen kann an zwei verschiedene Bediengerät-Typen angeschlossen werden: MONO-APP und MULTI-APP.
       
      Weitere Informationen zu den MONO-APP- und MULTI-APP-Bediengeräten finden Sie auf der folgenden Seite: LEADER-Bediengeräte und Ortungsgeräte

 

ZUSATZGERÄT TIC: WÄRMEBILD-SUCHKAMERA FÜR DIE OPFERSUCHE AUF DER BASIS VON WÄRMESTRAHLUNG UND FÜR DIE OPFERKOMMUNIKATION

  • ANWENDUNGEN:
    Die Wärmebild-Suchkamera TIC wurde entwickelt, um durch die Erfassung von Wärmestrahlung (menschliche Körperwärme) die Position von Opfern zu bestimmen.
    Dabei stellt die Wärmebild-Suchkamera ein wirksames Mittel zur Beschleunigung der Suchbemühungen dar, weil sie Wärmestrahlung und Temperaturunterschiede darstellen kann. Auf diese Weise kann sie durch Dunkelheit, Staub und Rauch blicken und die Opfer anhand ihrer Wärmestrahlung eindeutig identifizieren.
    Über das in den Kamerakopf integrierte Mikrofon und den Lautsprecher ist es möglich, mit dem Opfer zu kommunizieren und dessen Hilfeniveau zu ermitteln.
     
  • EIGENSCHAFTEN:
    • EIN SPEZIELL FÜR HERAUSFORDERNDE BEDINGUNGEN ENTWICKELTER WÄRMEBILDKOPF:
      Die robuste Gelenklagerung des Kamerakopfes verfügt über eine Stoßdämpfung, das Infrarotmodul der Kamera wird durch ein Germaniumglas geschützt.
      Durch das Anbringen spezieller Verschlussstopfen wird der Kamerakopf bis 2 Meter wasserdicht, somit können auch feuchte oder unter Wasser liegende Bereiche untersucht werden.
       
    • MODERNER KAMERAKOPF FÜR SCHNELLE UND EFFEKTIVE SUCHDURCHFÜHRUNG:
      Die Wärmebild-Suchkamera TIC verfügt über einen Sensor mit der Auflösung 160 x 120 Pixel und kann ein lebendes Opfer zuverlässig erkennen (Temperaturerfassung von 0 bis 120°C).
      Für die sichere Identifizierung einer lebenden Person stehen 3 zusätzliche Farbmodi zur Verfügung: Bunt, Heiß-Schwarz und Heiß-Weiß.
      In der Praxis bedeutet die Nutzung verschiedener Farbmodi eine präzisere Einschätzung der dargestellten Szenarien. Der Wechsel zwischen den Farbmodi ermöglicht die Hervorhebung anderer Elemente und erleichtert somit die realistische Bewertung einer Situation.
      Der Kamerakopf ist beweglich und hat einen Schwenkbereich von 170° (85° nach links, 85° nach rechts), das Gesamtsichtfeld beträgt also 226°. Die Retter erhalten somit quasi sofort einen Gesamtüberblick über den untersuchten Bereich. Ebenfalls in den Kamerakopf integriert sind das Mikrofon und der Lautsprecher, wodurch eine aussagekräfttige Kommunikation mit dem Opfer sowie die Ermittlung seines Hilfebedarfs ermöglicht wird.
       
    • BEFESTIGUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE WÄRMEBILD-SUCHKAMERA (TIC)
      Der Kopf der Wärmebildkamera TIC kann je nach Einsatzprofil an mehreren Träger-Optionen befestigt werden:
      • Ausfahrbare Teleskopstange mit 3,7 m Länge (1,2 m eingefahren): Die Stange ist aus Kohlefaser gefertigt und damit nicht nur ultraleicht (1,7 kg ohne Kamera), sondern auch ausgesprochen robust!
      • Kabel (25 m)
      • Kabel (90 m auf Trommel): Dieses Kabel eignet sich vor allem für die Untersuchung etwa von tiefen Brunnen oder Spalten sowie von sonstigen schwer zugänglichen Bereichen.
      • Zwei Kabel (90 m auf Trommeln) für eine Gesamtlänge von 180 m: Für den Einsatz in großen Tiefen oder bei Szenarien, die eine besonders große Reichweite erfordern.
         
    • KOMPATIBLES BEDIENGERÄT
      Die Wärmebild-Suchkamera TIC ist nur mit dem MULTI-APP-Bediengerät kompatibel. 

 

ZUSATZGERÄT RD90: BIS 90 M WASSERDICHTE SUCHKAMERA FÜR DIE VISUELLE OPFERSUCHE IN SCHWER ZUGÄNGLICHEN BEREICHEN IN BIS ZU 180 METERN TIEFE

  • ANWENDUNGEN:
    Die wasserdichte Suchkamera RD90 wurde entwickelt für die Untersuchung von schwer zugänglichen oder beengten Bereichen wie Hohlräumen, Brunnen oder Spalten. Sie ermöglicht auch Suchaktivitäten in sehr feuchten Bereichen oder unter Wasser in Tiefen bis 180 Metern.
     
  • EIGENSCHAFTEN:
    • EIN SPEZIELL FÜR FEUCHTE UMGEBUNGEN ENTWICKELTER FARBKAMERAKOPF:
      Der Kamerakopf ist in einem sehr robusten Schutzgehäuse verkapselt, die Kameralinse wird durch kratzfestes Saphirglas geschützt.
      Diese wasserdichte Suchkamera wurde entwickelt für Suchaufgaben in sehr feuchten Umgebungen oder unter Wasser bis zu einer Tiefe von 90 Metern.
      Der Kamerakopf hat ein Sichtfeld von 90°. Vorne am Kamerakopf sind 6 leuchtstarke LED angebracht (die Leuchtstärke ist in 8 Stufen regelbar), die den zu untersuchenden Bereich optimal ausleuchten und einen guten Überblick über die Situation ermöglichen.
       
    • BEFESTIGUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE WASSREDICHTE SUCHKAMERA (RD90)
      Das Zusatzgerät RD90 kann je nach Einsatzprofil an mehreren Träger-Optionen befestigt werden:
      • Kabel (25 m)
      • Kabel (90 m auf Trommel) für eine Gesamtlänge von 180 m: Für den Einsatz in großen Tiefen oder bei Szenarien, die eine besonders große Reichweite erfordern.
         
    • KOMPATIBLES BEDIENGERÄT
      Die wasserdichte Suchkamera RD90 ist nur mit dem MULTI-APP-Bediengerät kompatibel

 

DIE VERFÜGBAREN VORGERÜSTETEN KITS

Entdecken Sie alle vorhandenen Kits auf der Seite der vorgerüsteten Kits.

 

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