WAS SIND DIE WICHTIGSTEN AUSWAHLKRITERIEN FÜR EINE WÄRMEBILDKAMERA FÜR FEUERWEHRMÄNNER/RETTUNGSKRÄFTE UND WARUM?

COMMENT CHOISIR UNE CAMÉRA THERMIQUE POUR LA LUTTE INCENDIE / SAUVETAGE?

1/WAS IST EINE WÄRMEBILDKAMERA?

Die Wärmebildkamera (WBK) als Ausrüstung für die Feuerwehr ist ein nützliches Hilfsmittel, das:

  • Infrarot-Strahlung, also thermische Energie, erkennt, die von einem Körper, einem Objekt, einer Oberfläche oder einem Bereich (für das bloße Auge unsichtbare Wärmewellen) abgestrahlt wird
  • Infrarotstrahlung aufnimmt,
  • und diese Infrarotstrahlung so verarbeitet, dass sie sie auf einem Bildschirm anzeigt werden kann, damit Benutzer diese Infrarotstrahlung betrachten, analysieren und interpretieren können.
     

Wärmebildkameras (WBKs) als Ausrüstung für Feuerwehrmänner stellen nur die Intensität der erfassten Wärmestrahlung dar. 
Daher sind die auf dem Kamerabildschirm dargestellten Farben Falschfarben.
Wie bereits erwähnt, stellen die auf dem Bildschirm angezeigten Farben nur eine Intensität dar. Einige Infrarotkameras bieten mehrere Farschemenen an. Jeder Einfärbungsmodus weist eine eigene Farbpalette auf.
 

Beispiel für die Farbpaletten, die für LEADER - Wärmebildkameras für Feuerwehrmänner verwendet werden:

  • Im Brandmodus (FIRE)  verwendete Farben = schwarz, weiß, gelb, orange und rot.
  • Im Kaltmodus (COLD) verwendete Farben = Schwarz, Weiß und Blau.
     

Daher kann dieselbe beobachtete Szene je nach verwendetem Einfärbungsmodus ein anderes Bild auf der Wärmebildkamera ergeben.

 

2/WAS IST DER ZWECK EINER WÄRMEBILDKAMERA FÜR DIE BRANDBEKÄMPFUNG, SUCHE UND RETTUNG?

 

2.1/Brandbekämpfung: Sichern der Feuerwehrmänner im Einsatz, um unsichtbare Gefahren und Fallen zu vermeiden.

 

Die Wärmebildkamera für die Feuerwehr ist als Ausrüstung für den Feuerwehrmann in den folgenden Situationen hilfreich:

niveau liquide

  • Leichtere Erkennung und Bewegung in einem verrauchten Raum, in dem mit bloßem Auge nichts zu erkennen ist
  • Schnelle Suche/Erkennung des Brandherdes oder eines Schwelbrandes
  • Identifizierung von gefährlichen Elementen, die die Sicherheit der Feuerwehrmänner/Retter gefährden könnten:
    • Vorhandensein von Gasflaschen
    • Überwachung überhitzter Stromkreise
    • Identifizierung des Flüssigkeitsstandes in Tanks aus einer Entfernung (Kraftstofftanks, Entladen von Waggons oder Tanks, Transport von Gefahrgut usw.), um die für den Einsatz erforderlichen Informationen zu sammeln
    • Suche nach einem Kohlenwasserstofffleck auf der Fahrbahn nach einem Verkehrsunfall mitten in der Nacht
  • Ortung der Belüftungsstellen
  • Identifizierung von Restglutnestern nach dem Löschen eines Brands (Schornsteinbrand usw.), die einen erneuten Brandausbruch auslösen können!
  • Suche nach Notrückkehrrouten in einer verrauchten Umgebung
  • usw.

 

2.2/Suche und Rettung: Identifizieren/lokalisieren von Opfern ...

 

2.2.1/…in verrauchten Umgebungen, im Dunkeln

Bei Brandeinsätzen ist es für den Feuerwehrmann sehr oft schwierig, Opfer mit bloßem Auge zu erkennen, da die Sichtverhältnisse und die Feuerwehrausrüstung oft unzureichend sind. Die Wärmebildkamera für Feuerwehrmänner ermöglicht die schnelle Identifizierung von bewusstlosen Opfern in verrauchter Atmosphäre oder bei schwachem Licht (Brände in Wohnungen, Tiefgaragen, Fabriken, Wäldern usw.)

 

2.2.2/…bei Verkehrsunfällen

Tragbare Wärmebildkameras sind auch bei Verkehrsunfalleinsätzen auf dem Lande und in der Nacht sehr hilfreich. Sie bieten v.a. für die Feuerwehr folgende Möglichkeiten:

  • Abschätzen der Anzahl von Insassen in einem verunfallten Fahrzeug durch Visualisierung der durch eine oder mehrere Personen erwärmten Sitze (natürlich nur, wenn die Rettungskräfte innerhalb kürzester Zeit am Unfallort eintreffen),
  • schnelleres Auffinden von Verkehrsunfallopfern, die z. B. nachts aus einem Fahrzeug geschleudert worden sind. Opfer können in Feldern mit einer Wärmebildkamera schneller gefunden werden, als wenn die Suche mit einer Taschenlampe stattfinden müsste.

chaise

 

2.2.3/….bei Erdbeben, Erdrutschen, Einstürzen

Wärmebildkameras helfen Rettungskräften und Feuerwehren auch sehr bei der Suche nach Opfern, die unter Trümmern oder in engen Räumen eingeschlossen sind. Wärmebildkamerakopf für suchkamera von LEADER erleichtern auch das Auffinden von bewusstlosen Opfern in der Dunkelheit, wenn eine normale Suchkamera nichts anzeigen würde.

search cam thermal imaging camera

 

2.2.4/...auf dem Meer, in den Bergen und in der Wüste

Die LEADER TIC Langstrecken-Wärmebildkameras (die Opfer auf eine Entfernung von bis zu 1000 m detektieren können) werden häufig von der Küstenwache und den Rettungsdiensten eingesetzt. Sie dienen vor allem der Suche nach über Bord gegangenen Personen, aber auch nach Opfern (Skifahrer/Wanderer) im Hochgebirge.

Long range thermal imaging camera

 

3/AUSWAHL EINER WÄRMEBILDKAMERA/WAS SIND DIE WICHTIGSTEN AUSWAHLKRITERIEN FÜR EINE WÄRMEBILDKAMERA FÜR FEUERWEHRMÄNNER/RETTUNGSKRÄFTE UND WARUM?

Wärmebildkameras kommen heute nicht nur als Feurwehrausrüstung, sondern auch in vielen anderen Bereichen zum Einsatz :

  • in der Industrie (z. B. Überwachung der Motorüberhitzung von Maschinen),
  • beim Militär,
  • bei der Überwachung und Sicherheit (Erkennung von Eindringlingen),
  • in Gebäuden (z. B. Energiediagnose) usw.

Die Auswahl einer Wärmebildkamera hängt jedoch von der gewünschten Anwendung ab.

 

Beispiel:

  1. Eine Wärmebildkamera, die Fieber bei Menschen erkennt, ist für die Brandbekämpfung nicht geeignet, da sie mit Sicherheit einen geringeren Temperaturbereich aufweist als eine Wärmebildkamera für die Feuerwehr mit einem Temperaturbereich von 450 °C bis 1150 °C (842 bis + 2102 °F).
  2. Andersherum ist eine Wärmebildkamera für die Feuerwehr nicht zur Erkennung von Fieber geeignet. Zur Fiebererkennung wird eine Kamera mit einer sehr hohen Empfindlichkeit benötigt, die Temperaturen sehr genau (auf ein Zehntel Grad genau) anzeigen kann. Der Temperaturbereich einer Brandbekämpfungskamera von bis zu 1150 °C ist in diesem Fall also unbrauchbar.Außerdem messen diese beiden Wärmebildkameras nicht mit demselben Emissionsgrad. Dies würde natürlich zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.
     

Wie wird eine Wärmebildkamera für Feuerwehrmänner/Rettungskräfte also ausgewählt?

Neben Ergonomie, Kompaktheit, Größe, Auflösung und Empfindlichkeit des Sensors, der Widerstandsfähigkeit der Kamera und ihres Akkus gegen hohe Temperaturen, gibt es die folgenden besonders wichtigen Kriterien bei der Wahl einer Wärmebildkamera für die Feuerwehr:
 

3.1/Das Sichtfeld muss so groß wie möglich sein
 

Eine Wärmebildkamera für die Feuerwehr verhält sich nicht wie das menschliche Auge.
Sie reagiert auf Infrarotstrahlung statt auf sichtbares Licht.
Außerdem ist das Sichtfeld einer Wärmebildkamera viel kleiner als das des Menschen.

 

Typischerweise liegt das menschliche Binokularsehvermögen im Bereich von 120° horizontal und 105° vertikal (45° nach oben und 80° nach unten). Die Sicht einer Wärmebildkamera ist geringer.
 

Beispiel: Sie mussten im Urlaub sicher auch schon einmal ein paar Meter zurückgehen, bevor Sie ein Denkmal fotografieren konnten. Das Sichtfeld Ihrer Kamera ist kleiner als Ihr eigenes Sichtfeld (sofern Sie natürlich keine Weitwinkelkamera nutzen)! Bei einer Wärmebildkamera ist die Situation ganz ähnlich.

Die Sicht wird zudem durch das Tragen einer Atemschutzmaske weiter begrenzt.

coté     ciel

Da der Einsatz der Kamera meist mit Atemschutz erfolgt, muss der Einsatztrupp der Feherwehr daher „Scanning“-Techniken nutzen, um in dieser Erkennungsphase möglichst viele Informationen zu sammeln. Die „Scanning“-Technik wird genutzt, um mit dem WBK das gesamte Volumen, in dem sich die Retter bewegen, optisch abzusuchen. Dies vermeidet den „Tunneleffekt“. Nur nach vorne zu blicken würde zu einer Fehlinterpretation der Situation führen und einen „Tunneleffekt“ erzeugen!

2 Bereiche sind hier besonders wichtig:

  • Der Boden: Da die Sicht nach unten (aufgrund des Tragens der Atemschutzmaske + des vertikal eingeschränkten Blickwinkels der Kamera) eingeschränkt ist, ist es für den Nutzer nicht möglich, sich sicher vorwärtszubewegen und gleichzeitig rechts oder links von sich befindliche Opfer oder Objekte zu erkennen.
  • Die Decke: Die Rauchentwicklungsschwelle mit allen damit verbundenen Risiken muss ebenfalls sorgfältig überwacht werden.
     

Die Scantechnik muss, egal ob eine Streifen-, Z-, X- oder 6-seitige Technik gewählt wird, strikt eingehalten und während der Erkennungsphase immer wiederholt werden, um ein inneres Bild des realen Geschehens schaffen zu können. Die Kombination aus wiederholten Scans und Abläufen ohne Kamera macht Gefahren sichtbarer.

scanDie LEADER TIC-Kameras besitzen mit 51° horizontal und 40° vertikal einen der größten Blickwinkel auf dem Markt. Dies erlaubt schnelleres Scannen eines Einsatzbereichs.

Da das Sichtfeld der Kamera breiter als hoch ist, kann der Griff der Kamera angepasst werden, um sie vertikal zu halten und damit das Sichtfeld in dieser Achse zu vergrößern.

Mit der Handgriffoption der LEADER TIC-Kameras lässt sich diese Aktion durch Kippen in den „Hochformat“-Modus sehr leicht ausführen, was die Erkennung und Aufklärung noch weiter beschleunigt.
 

 

3.2/Der Temperaturbereich sollte so groß wie möglich sein

 

Wie erwähnt, hängen die Auswahlkriterien von der Nutzung der Wärmebildkamera ab.
Bei einer „Brandbekämpfungs“-Wärmebildkamera muss eine Kamera mit einem großen Temperaturbereich gewählt werden, um die Zuverlässigkeit des Geräts und insbesondere die Sicherheit der Feuerwehrmänner sicherzustellen.

 

3.2.1/Vermeiden der Bildsättigung:

Eine Kamera mit einem weiten Temperaturbereich, der 1000 °C (1832 °F) übersteigt, erlaubt die Analyse aller auftretenden Situationen, ohne eine Sättigung des Sensors  (Unfähigkeit, die beobachtete Szene zu erkennen) zu riskieren.
Wenn die maximale Erkennungstemperatur der Kamera überschritten wird, ist das Bild gesättigt. Kontraste auf dem Kamerabildschirm sind dann nicht mehr klar sichtbar, was es unmöglich macht, die Situation zu deuten bzw. zu verstehen.
 

Gesättigtes Bild =
die Lage kann nicht genau analysiert werden

max T-Grenze: 650°C (1202°F)

Nicht gesättigtes Bild =
die Lage kann genau beurteilt werden

Max T-Grenze: 1150 ° C (2102°F)

image saturée image non saturée

 

 

 

3.2.2/Vermeiden von falschem Lesen/Missverstehen/Fehlinterpretieren der Einsatzszene und damit Gefährdung der Rettungskräfte:

 

Je nach Temperaturbereich kann der Feuerwehrmann nicht alle Elemente der beobachteten Szene analysieren.

Eine Wärmebildkamera mit einem Temperaturbereich von bis zu 450 oder 500 °C (842 bis 932 °F) ist dazu nicht in der Lage:
 

  • Sie müssen die Auslösung eines Flash-Overs genau verstehen, der zwischen 600 und 650 °C (1112 bis 1202 °F) auftritt
  • Analyse des Einsturzrisikos eines Gebäudes mit Metallstruktur bei Beachtung der Tatsache, dass Stahl ab 850 °C (1562 °F) seine Stabilität vollständig verliert.
     

Auch Ersthelfer müssen mit Feuerwehrausrüstung und Feuerwehrwerkzeugen ausgestattet sein, die sie vor Gefahren warnen können!

echelle tem


LEADER hat bewußt entschieden, seine tragbaren Wärmebildkameras für Feuerwehrmänner mit dem größten Temperaturbereich auf dem Markt zu versehen (von -40 °C bis + 1150 °C) (-40 bis + 2102 °F), um dem Feuerwehrmann jede Möglichkeit zu geben, alle vorgefundenen Situationen mit dieser Ausrüstung zu analysieren.

 

3.3/Die Farbschemen sollen ein Zusatznutzen sein

 

Die Verwendung mehrerer Farbmodi erlaubt es dem Benutzer, die beobachteten Szenen genauer zu analysieren, um deren Verständnis zu erleichtern (Temperaturniveau, Rauchausbreitung, Verkehrsachse, Gefahr, usw.). Deshalb ist es wichtig, dass der Einfärbungsmodus angepasst werden kann, um andere, zuvor nicht sichtbare Elemente hervorzuheben.

LEADER bietet bei seinen LEADER TIC-Kameras bis zu 5 Farbschemen an: Brandmodus (FIRE), Suchmodus (SEARCH), Inversemodus (INV), Kaltmodus (COLD) und den mehrfarbigen Modus. Jeder Einfärbungsmodus bringt eigene Vorteile, Nachteile und Einschränkungen mit sich.

Daher ist es wichtig, die Besonderheiten der einzelnen Modi zu kennen, um je nach Situation den am besten geeigneten auswählen zu können. Daher ist eine Schulung der Benutzer für ein gutes Verständnis des beobachteten Bildes unerlässlich.
 

BRANDMODUS (FIRE): der wichtigste und entscheidende Modus 

mode feu
  • Anzeige:  Der Einsatztrupp muss sich in unbekannten Räumen, in denen oft keine Sicht möglich ist, bewegen und ist dabei hohen Temperaturen ausgesetzt. Er benötigt daher einfache und intuitive Anzeigen, die es ihm ermöglichen, schnell die notwendigen Informationen zu erhalten, um die Situation zu begreifen. So zeigen die für den BRAND-Modus verwendeten Farben Gefahrenstufen an, wie sie auch im Straßenverkehrscode vorkommen:
    • Gelbe Farbe: erhöhte Wachsamkeit, eine Gefahr ist in der Nähe, Sie müssen reaktionsfähig sein
    • Orange Farbe: Gefahr bestätigt, wir müssen bereit sein, stehenzubleiben, um weitere Annäherung zu vermeiden
    • Rotes Licht: Stop, beobachten und ggf. umkehren.
       
  • Vorteil: Die einfachste und leicht verständlichste Funktion: eine Farbe = eine Bedeutung

 

SUCHMODUS (SEARCH):

mode recherche
  • Anzeige: Schwarzweiß-Anzeige mit orange/roter Einfärbung der heißesten 7 %;
  • Vorteil: Wird hauptsächlich für die Opfersuche und die Identifizierung von Hotspots verwendet.

 

INVERTIERTER MODUS (INV):

mode inverse
  • Anzeige: Diese Funktion invertiert die schwarzen und weißen Farben des BRAND-Modus. Die anderen Farben sind identisch mit dem BRAND-Modus über 200 °C.
  • Vorteil:Wird in Tieftemperatursituationen verwendet, um:   
    • Beobachtung zu erleichtern,
    • Außenszenen bei sonnigem Wetter zu beobachten,
    • Die Einfärbung des Hintergrunds eines Bildes zu variieren, um Details besser sichtbar zu machen.

 

KALTMODUS (COLD):

sss
  • Anzeige: Einfärbung der kältesten Punkte der beobachteten Szene in Blau.
  • Vorteil: Wird in einer Niedrigtemperatursituation verwendet, um die kältesten Elemente hervorzuheben. Kann nützlich sein für:
    • Suche nach Gaslecks, Flüssiggaslecks, Flüssigkeits- oder Kältemittelgaslecks,
    • Beobachten von Eisplatten auf einem See/auf dem Meer, usw...

 

MEHRFARBIGER MODUS:

mode multicolor
  • Anzeige: Die beobachtete Szene erscheint verlaufend mit 5 Einfärbungen.
  • Vorteil: Für technische Kontrollen und riskante Einsätze.

 

4/STELLENWERT DER SCHULUNG

 

caméra thermique pompiers
Wie bei jeder Feuerwehrausrüstung ist es wichtig, dass Feuerwehrmänner im richtigen Umgang mit ihrer Wärmebildkamera geschult sind. Dieses Wissen erlaubt es ihnen die bei Einsätzen vorgefundenen Situationen durch Nutzung der über die Wärmebildkamera erhaltenen Informationen in ihrer Analyse vollständig zu verstehen.

Da die Schulung zu oft vergessen wird, wissen viele Feuerwehrmänner den Wert ihrer Wärmebildkameras nicht immer zu schätzen und sind nicht in der Lage, sie richtig einzusetzen. Daher bleiben Wärmebildkameras zu oft im Feuerwehrauto und werden nicht ausreichend genutzt. 

Obwohl dies häufig angenommen wird,

  • ist eine Wärmebildkamera kein Thermometer. Sie wird zu oft als solches verwendet, obwohl sie weder die entsprechenden Eigenschaften noch Funktion aufweist.
  • Eine WBK kann nicht durch eine Wand oder ein Hindernis blicken. Die Wärmekamera gibt auf dem Bildschirm die von einem Körper gespeicherte Wärme oder den Wärmefluss einer Wand wieder, wenn z. B. ein Kamin dahinter steht.
  • Glas und Wasser blockieren Infrarotstrahlen. Daher ist es nicht möglich, die Temperatur eines Objekts hinter Glas oder durch Wasser mit einer Wärmebildkamera zu messen.
     

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  • Polierte Oberflächen, wie poliertes Metall, Glas, Kunststoff oder lackierte Flächen, können mit der Wärmebildkamera wie ein Spiegel aussehen. Hier sind die von der Wärmebildkamera übermittelten Informationen falsch und können Feuerwehrmänner in die Irre führen und sogar gefährden.

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  • Ein Objekt kann abhängig von seinem Emissionsgrad, auf dem Bildschirm mit einer viel niedrigeren Temperatur erscheinen, als es tatsächlich aufweist.

caméra thermique pompiers
Wie an den wenigen Beispielen in diesem Artikel deutlich zu erkennen ist, ist es sehr wichtig, den Feurwehrmann im Umgang mit der Wärmebildkamera für die Feuerwehr geschult zu sein. Es ist jedoch auch sehr wichtig, in der Interpretation der Wärmebilder geschult zu sein.

LEADER, ein Hersteller von Wärmebildkameras speziell für die Brandbekämpfung, unterstützt seine Kunden umfassend in der Auswahl der für sie am besten geeigneten Wärmebildkamera und schult sie auch im Umgang mit der Feuerwehrausrüstung.

Da LEADER Feuerwehrmännern und Rettungskräften helfen will, Wissen für den Einsatz von Wärmebildkameras zu erwerben, schult das Unternehmen seine Kunden umfassend in der Interpretation von Wärmebildern. Diese erlernen dabei:

  • den Stellenwert einer Wärmebildkamera bei Brandbekämpfung, Suche und Rettung,
  • die Unterschiede zwischen dem menschlichen Sehen mit bloßem Auge und Infrarotstrahlen,
  • die wichtigsten Grundlagen der thermischen Energie,
  • die Grenzen einer Wärmebildkamera und Vermeiden der Fallstricke in Verbindung mit einem fehlerhaft interpretierten thermischen Bild, das die Sicherheit der Einsatzkräfte gefährden könnte
  • das Ablesen und Auslegen der gemessenen Temperaturen (Emissionsgrad),
  • die verschiedenen Farbschemen, Wissen über die Situationen für deren Einsatz und Kenntnis über ihre korrekte Auslegung,
  • wesentliche Merkmale und Funktionen einer Wärmebildkamera.
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